Alle Artikel in: reisen

Das Motel an der B 180 – wenn es Richtung Naumburg, Steigra und Freyburg geht

Die Region um Freyburg und Naumburg hat viel zu bieten. Aber es muß nicht immer direkt dort sein. Ein Geheimtipp ist das Motel an der B180. Dort ist der ideale Beginn für Ausflüge mit dem Auto, um die gesamte Region kennenzulernen. Günstig und gut und ideal gelegen könnte man sagen. „Unser Haus in Steigra bietet Ihnen gemütliche und preiswerte Übernachtungen in der schönen Saale – Unstrut – Region an. Verkehrsgünstig an der B180 gelegen sind Freyburg / Unstrut, Naumburg, Querfurt und Nebra mit seiner Himmelsscheibe nicht weit.“ Das Zitat aus dem Hausprospekt stimmt wirklich. So lohnt sich ein Ausflug auf die Schnelle.  

Auf Wasser wandeln – Christo und Jeanne-Claudes Floating Piers auf dem Iseosee

Vom 18. Juni bis 3. Juli 2016 werden 100 Kilometer östlich von Mailand und 200 Kilometer westlich von Venedig Tausende von Menschen auf dem Wasser wandeln. Für Christo und Jeanne-Claudes The Floating Piers werden 70.000 Quadratmeter glitzernder gelber Stoff über ein modulares Schwimmdocksystem aus 220.000 hochverdichteten Polyethylenwürfeln gelegt, um vorübergehend einen drei Kilometer langen Steg über die Oberfläche des Iseosees zu bilden, der das Festland mit den Inseln Monte Isola und San Paolo verbindet. Die Stege werden 16 Meter breit und rund 40 Zentimeter hoch und an den Seiten abgeschrägt sein. Besucher können das Kunstwerk besichtigen, wenn sie von Sulzano zum Monte Isola und hinüber nach San Paolo laufen. Von den umliegenden Bergen wird man das Projekt aus der Vogelperspektive betrachten und dabei auch ganz neue Blickwinkel entdecken können. The Floating Piers wird Christo und Jeanne-Claudes erstes Großprojekt sein, seit sie 2005 The Gates realisierten, und es wird an ihre lange Geschichte italienischer Projekte anknüpfen, darunter Wrapped Fountain und Wrapped Medieval Tower 1968 in Spoleto, Wrapped Monuments 1970 in Mailand und The Wall –Wrapped Roman …

Die Apfelstadt Tönisvorst

Äpfel sind gesund. Und Tönisvorst ist die Stadt der 48 Millionen Äpfel pro Jahr. Sie lädt zum Fahrrad fahren und Spazierengehen ein und natürlich zum Apfelessen. Eine Einkaufstour mit dem Auto nach Tönisvorst mit Spaziergang ist daher sehr empfehlenswert. Das Fahrrad ist hier optimal, aber zu Fuß geht es auch. Es ist die Apfelstadt-Schlemmer-Tour Route, die vor uns liegt. Trocken sollte es bei dieser Tour sein, weil die Möglichkeiten, sich vor Regen und Wind zu schützen, nicht vorhanden sind. Dann erblickt man die Apfelbäume. Hier in der Zeit vor der ersten Blüte. Damit die Äpfel gut schmecken, werden die Bäume gut vorbereitet für die Frühlings- und Sommerzeit. Manchmal offenbart sich die Schönheit der Landschaft im Zusammenspiel von Natur, Tieren und dem Licht. Dann liegt die Schönheit im Auge des Betrachters. Und so nähert man sich wiederum den Äpfeln, die es dort gibt, wo die dicken Äpfel zu sehen sind. Auf diesem Foto sieht man im Hintergrund den ehemaligen Wasserturm von Tönisvorst. Dort gibt es das Cafe Eigenwillig, das sehr leckeres Essen anbietet wie man hier …

Kulinarisch essen im Kasteel Daelenbroeck

Schön gelegen, umgeben von Wasser und mit dem Auto gut zu erreichen, strahlt das Kasteel Daelenbroeck in Herkenbosch / Roermond eine Atmosphäre aus, die gut tut. Beim Blick in den Schloßhof fängt die Entspannung an. Man fühlt sich wohl auf Schritt und Tritt. Schnell ist man der Gemütlichkeit auf der Spur und landet in Zimmern, die zum Verweilen einladen. Und so geschmackvoll wie das Ambiente sieht dann auch das Essen aus. Guten Appetit!

Nach der A46 kommt das kleine Glück

Einfach raus und glücklich sein? Das ist jetzt möglich. Wenn Sie Autofahrer sind und gerne wandern oder Fahrrad fahren, können Sie mit wenig Zeit viel Glück finden. Einfach mit dem Auto auf der A46 bis zur holländischen Grenze und dann bis Vlodrop. Das sind von Wuppertal ca. 100 Kilometer, eine knappe Stunde mit dem Auto. Dort ist es schön und es ist flach. Ideal für leichtes Fahrrad fahren. Sichere Wege für Kinder, freie Sicht und fast immer freie Fahrt. Parken ohne Kosten, Aussteigen und schon kommt man auf einem wunderschönen Bauernhof an, dem Schurenhof. Dort laden gute Waren, kleine Preise, Kaffee und Kuchen zur kleinen Pause ein. Überall wird deutsch gesprochen. Gemütlich draussen sitzen, die Kinder treffen die Tiere und die sind ziemlich neugierig. Katzen, Hühner, Ziegen, es ist einfach schön. Von dort kann man wunderbar mit dem Fahrrad  bis zur Oetspanning de Meuleberg fahren. In den Niederlanden sind Fahrradwege kein Problem und so kommt man ganz entspannt an der großen Mühle an. Drinnen und draussen ist viel Licht und bei Sonne ein sonniger Platz …

Liebenswertes Limburg – Glücksplätze

Glücksplätze sorgen für Momente des Glücks. Und so hat der Autor Rolf Minderjahn ein wunderbares Buch geschrieben. Es ist ein Buch voller informativer Fotos und sehr vielen guten und interessanten Informationen. Wer von Deutschland aus Richtung Aachen fährt, der findet in diesem Buch den Schlüssel für einen Kurzurlaub, der ihm echte Momente des “Glücks” vermitteln kann. “Ganz nah an Deutschland grenzt eine oft noch unbekannte Region – Limburg.” Das stimmt tatsächlich. Ich kannte Limburg nicht und als ich dieses Buch in Händen hielt war ich zunächst skeptisch. Doch die Skepsis verflog schnell. Nach einer kurzen Einleitung gibt es zunächst eine Karte. So sieht man auf einen Blick, wo Limburg in Belgien und den Niederlanden liegt. Dann folgen Geschichten über Orte und Regionen. “Die wundersame Verwandlung von Wasser in Genever” lautet beispielhaft die Überschrift für den Ort Hasselt am Helbeek. Und dann erfahren wir etwas über das Genevermuseum und das Geneverfest im Oktober. Von dort geht es dann ins “schmucke Sint Truiden” mit dem Beginenhof, der Weltkulturerbe und zweitgrößter Marktplatz Belgiens ist. Wußten Sie, dass der …

Bergisches Land – Der optimale Wegweiser für Kurzurlauber und Heimatverliebte

“Dieses Buch gehört zu einer neuen Freizeitreihe des Droste Verlags. Hier wird der perfekte Urlaubstag als Rundum-Sorglos-Paket angeboten.” So schrieb der Droste-Verlag. Und ich fand ein kleines Buch von Gisela Schmoeckel und Holger Klaes (Fotos), das seinesgleichen sucht. Ehrlich gesagt kann ich mir keine Webseite vorstellen, die ebenso umfangreich und übersichtlich so viele Infos zur Verfügung stellt. Dieser schmale, handliche Reiseführer ist eine Quelle aktueller, historischer und entdeckender Infos. Und es stimmt: damit kann man aus einem Tag einen Kurzurlaub machen, mit Hintergrund und Zusatzwissen. So empfehlen Frau Schmoeckel und Herr Klaes zum Beispiel den Wuppertaler Zoo, der wirklich zu den schönsten Tierparks gehört, weil er in einer Kulturlandschaft mit über 100 Jahre alten Bäumen liegt, so dass Natur im Sinne von Pflanzen und Tieren hier eine besondere Gemeinschaft eingehen. Doch dabei bleiben sie nicht stehen. Sie zeigen, dass man mit der Schwebebahn innerhalb von 15 Minuten vom Natur- zum Kulturgenuss gelangen kann und sie geben sogar noch Tipps für Essen und Trinken. Man sollte aber genau lesen. Denn sie unterscheiden schon zwischen Empfehlungen und …

Bergische Rundwege

Der Remscheider Röntgenweg, der Wuppertaler Rundweg und der Solinger Klingenpfad. Das Bergische Städtedreieck hat eine Menge für Wanderer zu bieten. Und besonders zwischen Frühling und Herbst lädt die Region zum Wandern ein. Jörg Mortsiefer, Profi beim Wandern und in der IT, lädt zu Wandertouren ein, die die Möglichkeit für wunderbare und interessante Tagesausflüge bieten. Der Droste Verlag hat im kompakten Format, gut lesbar und mit sehr gutem Layout, einen Wanderführer herausgebracht, der es möglich macht, ohne großen Aufwand mit Familie, Freunden oder auch allein mit frohem Mut einen schönen Tag in der Natur zu gestalten. Ich nehme als Beispiel den Weg vom Müngstener Brückenpark zur Mebusmühle. Mortsiefer hat nicht nur eine gelungene und lesbare Karte in seinem Buch. Zugleich sind die Schilderungen klar, kurz und informativ – und die Streckenangaben stimmen. Was mir besonders gefällt sind die Hinweise auf Busverbindungen, weil logischerweise beim Wandern das Auto stehen bleibt. Diese informative und klare Übersichtlichkeit macht aus dem Freizeitführer einen echten Tipp. Insgesamt 17 Etappen laden zu Halb- oder Tageswanderungen ein. Sie helfen, gesund zu bleiben, die …

Gärten der Kraft. In Wien und Umgebung von Gabriele Lukacs

Wien ist nicht nur eine der lebens- und liebenswertesten Städte der Welt, sondern auch eine der grünsten. Ein Viertel der Stadtfläche bedecken Grünanlagen und jede Minute verbessern 200.000 Bäume die Wiener Luft. Die Parks, Gärten, Grünoasen und der Grüngürtel um Wien – der Wienerwald – sind die Krafttankstellen der Wiener und Wien-Besucher. Oasen der Ruhe sind vor allem die historischen Gärten in und um Wien, deren Bauherren ihr Wissen darüber, wie man energetische Plätze zur Stärkung und Erholung richtig nutzen kann, in ihren Anlagen codierten. Und so werden seit der Renaissance Grünflächen nach spirituellen Prinzipien zur Erbauung für Leib und Seele angelegt. Die Autorin beschreibt die schönsten Anlagen und ihre historische Entstehung sowie die unsichtbaren Energieströme, die der Leser beim Besuch dieser besonderen Orte erfahren und verinnerlichen kann. Aus dem Inhalt • Kaisergärten: Neugebäude, Schönbrunn, Laxenburg, Hetzendorf, Prater Maria Grün • Stadtoasen: Stadtpark, Rathauspark, Botanischer Garten, Türkenschanzpark, Donaupark Hirschstetten … • Ruhe & Kraft: Zentralfriedhof, japanischer Garten, Hohe Warte • Heilplätze: Mariahilfer Park, Oberlaa, Baden – Kurpark & Rosarium • Stadtwildnis: Sternwartepark, Lainzer Tiergarten, Lobau …

Kraftorte in Wien

Kraftorte in Wien Energie tanken – Ausgleich finden von Hubert Zeinar und Robert Bouchal Orte der Kraft zum Aufladen der „Batterien“ finden sich auch im betriebsamen Wien – und keineswegs ausgerechnet dort, wo man sie vermuten würde… Auch inmitten der Großstadt gibt es Inseln der Ruhe, bei denen es sich lohnt innezuhalten, den stillen Rhythmus dieser Orte zu spüren. Doch was machen die vorteilhaften „Schwingungen“ dieser Orte aus? Die Ursachen sind vielfältig – sie reichen von unterirdischen Wasserläufen, geologischen Zonen bis hin zu Energien, die von Menschen selbst geprägt wurden. Es können aber auch die Proportionen oder die Materialien von Bauwerken sein, die uns wieder ins Lot bringen. In unserer hektischen Zeit, in der Minuten, Stunden und Tage scheinbar immer rascher vergehen und wir immer weniger Zeit zur Besinnung haben, ist unser Wunsch stärker denn je, diese Orte der Regeneration aufzusuchen und „Erdung“ für den ermüdeten Geist zu finden. Robert Bouchal und Hubert Zeinar zeigen die Orte, die es für diese neue Intensität der Begegnung in der Stadtlandschaft gibt, ein Buch für alle Leserinnen und …